Widgets machen eine Website nicht konform. Wir schon – indem wir Ihnen helfen, den Code zu korrigieren.
Der European Accessibility Act ist am 28. Juni 2025 in Kraft getreten. Zum ersten Mal in Europa ist digitale Barrierefreiheit keine Best Practice mehr: Sie ist eine rechtliche Verpflichtung, durchsetzbar, sanktionsbewehrt.
Als Antwort verkaufen Anbieter Barrierefreiheits-Widgets – schwebende Panels, die Konformität per Klick versprechen. Die US-amerikanische FTC verurteilte AccessiBe im April 2025 zu einer Geldstrafe von 1 Million Dollar wegen genau dieses Versprechens. Unabhängige Audits sind eindeutig: Overlays schaffen keine Konformität.
Wir machen das Gegenteil. Wir auditieren den Code Ihres Shops, ordnen jeden Befund den 106 Kriterien des RGAA 4.1 zu und zeigen Ihnen, was Sie wo und warum korrigieren müssen. Sie machen die Arbeit. Wir liefern die Mittel – und die Belege.
28. Juni 2025
Geltungsbeginn des EAA für jeden neuen E-Commerce-Shop.
1 Mio. $
FTC-Strafe gegen AccessiBe im April 2025 wegen irreführender Werbung.
~300.000
Aktive PrestaShop-Shops in Frankreich – die meisten davon nicht konform.
30–40 %
Anteil der Nicht-Konformitäten, den ein automatisiertes Audit erkennen kann. Der Rest erfordert weiterhin eine menschliche Prüfung.
Der EAA gilt. Die ersten formellen Beschwerden gegen Auchan, Carrefour, E. Leclerc und Picard wurden bereits im Juli 2025 eingereicht.
Das Abwarten ist vorbei. Websites, die nach Juni 2025 erstellt oder wesentlich verändert wurden, müssen sofort konform sein – ohne Übergangsfrist. Bestandsseiten haben bis 2030 Zeit, doch diese Frist setzt voraus, dass Sie aktive Bemühungen um Konformität nachweisen können – kein Stillstand.
Konkret: Eine formelle Beschwerde löst eine Mahnung aus, dann eine Untersuchung durch die zuständige Aufsichtsbehörde des Mitgliedstaates und – wenn die Nicht-Konformität bestätigt wird – Bußgelder von bis zu 250.000 € für juristische Personen (französisches Gesetz vom 9. März 2023 zur Umsetzung der EU-Richtlinie 2019/882; in Deutschland geregelt im Barrierefreiheitsstärkungsgesetz – BFSG).
Diese Sanktionen gab es vor 2025 nicht. Es gibt sie jetzt. Und die Erfahrung anderer europäischer Länder zeigt: Behindertenverbände sind die Ersten, die sie geltend machen.
Ein Barrierefreiheits-Widget korrigiert nichts an Ihrem Code. Es legt eine kosmetische Schicht über das Problem.
Barrierefreiheits-Widgets – AccessiBe, UserWay, AudioEye, EqualWeb und ihre PrestaShop-Pendants wie PrestaShow oder STK Accessibility – funktionieren alle nach demselben Prinzip: JavaScript, das clientseitig in das DOM eingreift (Kontrast, Schriftgröße, Sprachausgabe).
Diese Eingriffe verändern den Quellcode nicht. Schlechtes Markup bleibt schlechtes Markup. Bilder ohne alt-Attribut bleiben ohne. Formularfelder ohne Label bleiben ohne. Die assistiven Technologien echter Menschen – Screenreader, Tastaturnavigation, Braillezeilen – sehen die Seite roh, nicht das Widget.
Genau diese Verwechslung sanktionierte die FTC im April 2025. AccessiBe verkaufte für 49 $ pro Monat das Versprechen einer „ADA-Konformität in einem Klick". Die Untersuchung ergab: Die Konformität existierte nicht. Das Bundesgericht ordnete eine Strafe von 1 Million Dollar und eine Unterlassungsverfügung an.
Die Lehre ist einfach: Es gibt keine Abkürzung. Barrierefreiheitskonformität ist Code-Arbeit, von Menschen, über Zeit. Unsere Aufgabe besteht darin, diese Arbeit sichtbar, priorisierbar und messbar zu machen.
Widgets machen eine Website nicht konform.
Die US-amerikanische FTC verurteilte AccessiBe im April 2025 zu einer Geldstrafe von 1 Million Dollar – wegen genau dieser irreführenden Werbung.
Unsere Position ist nicht neutral: Wir lehnen das Overlay-Modell ausdrücklich ab – aus Respekt vor den Standards und vor den Menschen, denen sie eigentlich dienen sollen.
Den Code auditieren. Probleme lokalisieren. Fortschritt messen. Beweise liefern.
Wir kombinieren die Open-Source-Engine axe-core (Industriestandard, seit 2015 von Deque gepflegt), eine proprietäre Mapping-Schicht, die jede Erkennung den 106 offiziellen Kriterien des RGAA 4.1 zuordnet, und ein Bewertungssystem, das nach rechtlicher Schwere und Nutzerwirkung gewichtet ist.
Konkret erhalten Sie:
- 01
Ein Konformitäts-Dashboard in Echtzeit
Eine Kennzahl „Geschätzter Wert (automatisiertes Audit)" – ehrlich formuliert, nicht überverkauft – mit 30-Tage-Trend, kontinuierlich überwachten Regressionen und nach rechtlicher Schwere geordneten Prioritäten.
- 02
Lokalisierung bis auf die Datei genau
Bei PrestaShop, WooCommerce und Shopify wird jeder Befund auf das verantwortliche Template, Modul oder Komponente zurückgeführt. Bei individuellen Websites: präziser DOM-Selektor und Screenshot des Elements.
- 03
Eine unterschriftsreife Erklärung zur Barrierefreiheit
Ein RGAA-konformes Dokument, aus Ihrem Audit erzeugt, mit datiertem Prüfprotokoll. Sie unterschreiben, Sie veröffentlichen, Sie sind in der Spur. (Die Verantwortung für den Inhalt bleibt bei Ihnen – wir liefern das Werkzeug, nicht das Gutachten.)
- 04
Eine belastbare Audit-Historie
Jedes Audit ist mit Zeitstempel archiviert. Falls eine Beschwerde eingeht, können Sie aktive Bemühungen nachweisen: aufeinanderfolgende Audits, gelöste Probleme, eine ansteigende Kurve.
Fünf Minuten bis zum ersten Audit.
Ab 225 €.
Sie erhalten Ihren vollständigen Audit, 30 Tage Dashboard-Zugang und den Generator Ihrer Erklärung zur Barrierefreiheit. Kontinuierliches Monitoring ist optional für 14 €/Monat – aktivieren Sie es, wann Sie wollen, oder gar nicht.